Wie erleben Kinder Hitze im öffentlichen Raum?
Im Rahmen vom Interreg Programme Austria-Hungary Projekts TopHeAT-HU wurde gemeinsam mit rund 25 Schüler:innen der Mittelschule Fehring ein Hitzespaziergang organisiert. Nach einem gemeinsamen Einstieg erkundeten die Schüler:innen verschiedene Orte in Fehring – vom Schulhof über die Bushaltestelle bis zum Hauptplatz – und bewerteten diese mit allen Sinnen. Wo fühlt es sich angenehm an? Wo ist es besonders heiß? Welche Rolle spielen Schatten, Bäume, Wasser oder versiegelte Flächen? Mit Thermometern, Dokumentationsbögen und Karten wurden unterschiedliche Mikroklimate untersucht und anschließend gemeinsam reflektiert. Besonders spannend war der Vergleich der eigenen Wahrnehmungen mit satellitengestützten Hitzekarten, die zeigen, wie sich Oberflächentemperaturen räumlich unterscheiden. Der Hitzespaziergang war gleichzeitig der Auftakt für unsere Pilotaktivitäten in Fehring. Bereits am Morgen fand der Kick-off der geplanten Investitionen statt. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde und weiteren Partnern arbeiten wir nun an konkreten Maßnahmen zur Reduktion der Hitzebelastung im öffentlichen Raum – darunter beispielsweise Gründächer, Beschattungselemente und weitere naturbasierte Lösungen. Ein herzliches Dankeschön für die großartige Zusammenarbeit geht an die Mittelschule Fehring, die Stadtgemeinde Fehring, an alle Beteiligten und ganz besonders an unsere Partner vom StadtLABOR – Innovationen für urbane Lebensqualität GmbH, die den Spaziergang geleitet und moderiert haben! Wir freuen uns auf die nächsten Schritte im Projekt und darauf, gemeinsam klimaresiliente öffentliche Räume im österreichisch-ungarischen Grenzraum zu gestalten.

