200 Schüler setzen Zeichen für Klimaschutz

Klimaschulen zeigen, wie Klimaschutz im Alltag gelingt. Die VS Ratschendorf, die MS Deutsch Goritz und die MS St. Peter a.O. haben sich im vergangenen Schuljahr intensiv mit dem Klimaschutz beschäftigt. Bei der großen Abschlussveranstaltung in der Ottersbachhalle präsentierten rund 200 Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse.

„Beim Kilometer-Frühstück haben wird geschaut, wie weit die Lebensmittel angereist sind. Am weitesten kommen die Bananen her“, erzählt Elisa von der VS Ratschendorf. „Es ist besser regional und saisonal einzukaufen“, weiß Sarah von der MS Deutsch Goritz. „Und da können auch Verpackungen eingespart werden“, ergänzt Sofia von der MS St. Peter.

Dieses und vieles mehr haben die Schülerinnen und Schüler im Rahmen vom Klimaschulen-Projekt erarbeitet. „Insgesamt wurden 50 Aktivitäten mit 30 Betrieben und Organisationen durchgeführt“, erklärt Maria Eder von der LEA, die das Projekt begleitete. Die Kinder waren als Energiedetektive im Schulhaus unterwegs und haben Energiefresser aufgespürt, Solar-Autos gebaut und Betriebe kennengelernt. „Die Mittelschule St. Peter am Ottersbach wurde heuer mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet“, erzählen Michael Jud und Alexander Genser, „das Projekt war eine super Ergänzung“. „Durch die finanzielle Unterstützung des Bundes konnten wir mehrere Exkursionen unternehmen“, unterstreicht Schulleiter der MS Deutsch Goritz Dominik Frisch. Astrid Lamminger von der VS Ratschendorf unterstreicht: „Die Botschaft ist, dass jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.“

Die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft zeigten sich von den Leistungen der Schülerinnen und Schüler beeindruckt. Bgm. Reinhold Ebner hob die Bedeutung der Bewusstseinsbildung hervor: „Bei den Kindern soll angesetzt werden.“ Ziel sei es, schon früh ein Verständnis für Klima- und Energiethemen zu schaffen. In dieselbe Kerbe schlug Bgm. David Tischler: „Veränderung beginnt immer mit Wissen. Ohne Wissen keine Veränderung.“ Die Beschäftigung mit Klima- und Umweltthemen sei daher eine wichtige Investition in die Zukunft.

Die Abschlussveranstaltung machte deutlich: Die junge Generation ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Mit Neugier, Kreativität und vielen praktischen Erfahrungen haben die Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass Klimaschutz nicht irgendwo beginnt – sondern direkt vor der eigenen Haustür. Nationalratsabgeordnete Agnes Totter bedankte sich für den großen Einsatz bei den Kindern, Jugendlichen und vor allem den Lehrkräften.

Durchgeführt wurde das Projekt im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion „Gnas-St. Peter- Deutsch Goritz“, finanziert vom Klima- und Energiefonds.

v.l.n.r.: Isabella Schaberl – KEM-Managerin, Dominik Frisch und Lisa Wolf – MS Deutsch Goritz, Astrid Lamminger und Viktoria Neubauer – VS Ratschendorf, Bgm. David Tischler, Bgm. Reinhold Ebner, Alexander Genser und Michael Jud – MS St. Peter a.O., Bernd Wieser – Verein L.E.i.V., Paul, Sarah, Florian, Sofia, Elisa, Tim, Maria Eder - LEA

Fotocredit: Klaus Zitek, MS St. Peter a.O.
v.l.n.r.: Isabella Schaberl – KEM-Managerin, Dominik Frisch und Lisa Wolf – MS Deutsch Goritz, Astrid Lamminger und Viktoria Neubauer – VS Ratschendorf, Bgm. David Tischler, Bgm. Reinhold Ebner, Alexander Genser und Michael Jud – MS St. Peter a.O., Bernd Wieser – Verein L.E.i.V., Paul, Sarah, Florian, Sofia, Elisa, Tim, Maria Eder – LEA Fotocredit: Klaus Zitek, MS St. Peter a.O.
Schnappschüsse zur Veranstaltung: Fotocredit alle: Klaus Zitek, MS St. Peter a.O.
Schnappschüsse zur Veranstaltung: Fotocredit alle: Klaus Zitek, MS St. Peter a.O.