Apfel oder Zitrone: für mehr Verkehrssicherheit

Kindergemeinderat setzt Zeichen für mehr Verkehrssicherheit

Mit Apfel und Zitrone machten die Mitglieder des Kindergemeinderates Kirchberg an der Raab gemeinsam mit der Polizeiinspektion Kirchberg an der Raab auf ein wichtiges Thema aufmerksam: mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Nach einem kurzen Austausch über sichere Schulwege ging es direkt in den 30-km/h-Bereich im Ortgsgebiet, wo die Kinder selbst aktiv wurden.

Wer die Geschwindigkeitsbegrenzung einhielt, wurde mit einem Apfel belohnt. Für zu schnelles Fahren gab es eine Zitrone, verbunden mit der freundlichen Bitte, künftig etwas langsamer unterwegs zu sein. Mit großem Engagement hielten die Kinder Schilder hoch, zählten Fahrzeuge und dokumentierten das Verkehrsgeschehen. Innerhalb einer Stunde wurden 72 Autos, drei Mopeds, vier Kleinbusse, ein Fahrrad und ein Fußgänger gezählt. 14 Verkehrsteilnehmer erhielten einen Apfel, ebenso oft musste eine Zitrone verteilt werden. Auffällig war, dass rund 80 Prozent der Autofahrten nur mit einer Person besetzt waren.

Die Aktion wurde gemeinsam mit der Klima- und Energiemodellregion Wirtschaftsregion Mittleres Raabtal durchgeführt und zeigte, wie wichtig Rücksichtnahme und angepasstes Tempo im Ortsgebiet sind. Das Fazit der jungen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte: Wer aufmerksam fährt und das Tempo einhält, trägt spürbar zur Sicherheit aller bei.

Foto: Der Kindergemeinderat Kirchberg an der Raab setzte gemeinsam mit der Polizei ein sichtbares Zeichen für mehr Verkehrssicherheit im Ortsgebiet.

Nachberichts „Apfel vs. Zitrone Aktion“
Nachberichts „Apfel vs. Zitrone Aktion“