Neue Förderung für Biomethan-Aufbereitungsanlagen

Neue Förderung für Biomethan-Aufbereitungsanlagen

Aus den Mitteln des Ökofonds werden Biomethan-Aufbereitungsanlagen mit 1 Million Euro gefördert. Die Ausschreibung dafür läuft von 1.10.2018 bis 28.2.2019. Welche Projekte auch tatsächlich eine Förderung erhalten werden, wird von einer Jury entschieden. Der Bau der Anlage muss bis spätestens 31.10.2021 erfolgen. Dieses Datum ermöglich eine Nutzung des Biogasnachfolgetarifs.

Fördergegenstand

Es werden 30 % der Errichtungskosten der Methan-Aufbereitungsanlage bzw. 25 % der Errichtungskosten der Rohbiogasleitungen gefördert. Der maximale Förderbetrag liegt bei € 150.000 bei Verbundanlangen. Eine Verbundanlage ist gekennzeichnet, durch das gemeinsame Betreiben einer Aufbereitungsanlage durch mindestens zwei Biogas- bzw. Kläranlagen.

Es dürfen maximal 30 % Mais und Getreide in die Biogasanlage eingebracht werden. Das entspricht den Vorgaben des Ökostromgesetzes für Neuanlagen.

Ziel der Förderung ist es 2 bis 4 Vorzeigeanlagen in der Steiermark zu realisieren und den Biogasanlagenbetreibern einen möglichen zusätzlichen Weg nach Ende der Nachfolgetarife aufzuzeigen.

Das Land Steiermark hat gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer und der Energienetze Steiermark GmbH eine Studie über das Potenzial von Biomethanproduktion in der Steiermark erstellt, aus der hervorgeht, dass – ohne Fördermittel betrachtet – die Produktion von Biomethan wesentlich näher an der Wirtschaftlichkeit liegt als eine Stromeinspeisung.

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