Marlena Schadl und Christian Brix wohnen mit ihren zwei Kindern in Riegersburg. Sie haben sich einen Wunschtraum erfüllt und eine kleine Kreativwerkstatt unter dem Namen „Studio Linden“ eröffnet (www.studio-linden.com). In der Werkstatt wird gedruckt, geschnitzt, gemalt und gestaltet. „Der ökologische Aspekt ist uns bei unseren Arbeiten sehr wichtig.“, so Marlena Schadl, ausgebildete Pädagogin. So versucht die Familie, sich bewusst zu ernähren und möglichst umweltfreundlich fortzubewegen. Seit drei Jahren nennt die Familie ein Transportrad ihr Eigen. Wie kam es zu dieser Entscheidung? „Aus beruflichen und organisatorischen Gründen kamen wir zum Schluss, ein Zweitauto anzuschaffen. Durch Gespräche sind wir auf das Transportrad als Alternative gekommen. Je mehr wir uns mit dem Thema beschäftigt haben, desto mehr gefiel uns die Idee.“, so Christian Brix, Grafiker und Illustrator, schmunzelnd.
Mittlerweile hat die Familie mehrere 1.000 km mit dem Transportrad zurückgelegt. „Das Rad ist ein steter Begleiter auf unseren alltäglichen Wegen zum Kindergarten, zum Sportplatz, zum Supermarkt oder zur Arbeit. Aber auch für längere Ausflüge nutzen wir es.“, erzählt Christian. „Wir waren schon oft erstaunt, was sich mit einem Fahrrad alles transportieren lässt. Von Blumenerde bis hin zu mehreren Getränkekisten war alles schon dabei.“, fügt Marlena mit einem Augenzwinkern hinzu.
Die beiden sind sich einig: Jede Minute auf dem Rad bringt ein Mehr an frischer Luft und Bewegung mit sich. Wir können die Natur im warmen, kühlen oder gar feuchtem Fahrtwind ganz anders wahrnehmen. Die Kinder kommen zur Ruhe und beobachten, was gemächlich an ihnen vorbeizieht. Für uns Eltern bedeutet das einen Ausgleich im fordernden Familienalltag. Das Rad bringt uns neben mehr Flexibilität auch eine gesteigerte Lebensqualität.
Auf den Geschmack gekommen? Als Tipp gibt Marlena Schadl mit auf den Weg: Das Transportrad ist vielleicht nicht für jede Person das Richtige. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, umweltfreundlich mobil zu sein. Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad, in Fahrgemeinschaften oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen, sind nur einige davon. Diese können schon viel bewirken. Wir ALLE haben die Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft!
