Alltagsradlerin M. Lepschi vor den Vorhang

Die Klima- und Energiemodellregion Wirtschaftsregion mittleres Raabtal bestehend aus den Gemeinden Feldbach, Paldau, Kirchberg an der Raab und Eichkögl holt Alltagsradler/-innen vor den Vorhang. Martina Lepschi arbeitet beim Steirischen Vulkanland und berichtet von ihren Erfahrungen als Alltagsradlerin. 

„Radfahren ist für mich eine Bereicherung für Körper und Geist”, sagt Martina Lepschi. Radeln im Alltag ist für sie nicht nur eine Möglichkeit von A nach B zu kommen, sondern gleichzeitig Fitnessprogramm und Entspannungsübung. Zwischen März und Oktober legt sie den Weg zur Arbeit von Ilz nach Gniebing etwa 3- bis 4-mal pro Woche mit dem E-Bike zurück. Unterwegs ist sie pro Richtung etwa eine Stunde. Auch für andere Wege im Alltag und für Touren in der Freizeit nutzt sie gerne das Rad.

Die Vorteile des Alltagsradelns sind aus ihrer Sicht vielseitig. Einerseits trägt das regelmäßige Radfahren zu ihrer Grundfitness bei. „Außerdem ist man an der frischen Luft und kann die Landschaft genießen“, berichtet sie. Der ökologische Aspekt motiviert sie zusätzlich, aufs Rad zu steigen. Was auch hineinspielt: „Radverkehr ist eine Entlastung für alle, die entlang der Strecke wohnen. Es macht einen Unterschied, ob 100 Leute mit dem Auto oder mit dem Rad vorbeifahren.“ Auch auf ihr persönliches Wohlbefinden wirkt sich das Radfahren positiv aus: „Wenn ich mit dem Rad fahre, bin ich besser gelaunt und merke, dass die Nachmittagsmüdigkeit verschwindet.“ Finanziell betrachtet spart sie durch das Pendeln mit dem Fahrrad etwa 1.000 € pro Jahr, die sonst in den Tank geflossen wären.

Um sicher unterwegs zu sein, achtet sie auf eine gute Ausstattung des Fahrrads, helle Kleidung und ausreichend Licht. Gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr ist für sie ebenfalls ein entscheidender Sicherheitsfaktor.

Das Fahrrad ist für Martina Lepschi ein Alltagsverkehrsmittel. Sie hofft, dass in Zukunft mehr Menschen auf Alltagsstrecken aufs Rad steigen. „Die Vorbildwirkung ist hier wichtig “, sagt sie. Wenn Eltern das Radfahren im Alltag vorleben, werden auch die Kinder eher dazu neigen, aufs Rad zu steigen.

Radfahren in den Alltag einzubinden ist für sie eine Win-Win-Situation für die Umwelt, die eigene Gesundheit, das persönliche Wohlbefinden und auch fürs Börserl. Probieren auch Sie es aus und steigen Sie bei der nächsten Gelegenheit aufs Rad statt ins Auto!

Auch im Winter kann man mit dem Rad unterwegs sein!

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Alltagsradlerin Martina Lepschi
Alltagsradlerin Martina Lepschi