Die Klima- und Energiemodellregion Netzwerk GmbH, welcher auch die Gemeinde Kapfenstein angehört, möchte Schritt für Schritt ölkesselfrei werden. Familie Pammer berichtet über ihre Erfahrungen beim Heizungstausch.
Im März 2021 tauschte Familie Pammer aus Pretal ihre 40 Jahre alte Heizung gegen einen modernen Kombikessel aus. Ein Kombikessel bietet die Möglichkeit sowohl manuell mit Scheitholz als auch automatisch mit Pellets einzuheizen. Der neue Kessel mit 22 kW versorgt die rund 280 m² Wohnfläche mit Wärme und im Winter auch mit Warmwasser. Geheizt wird hauptsächlich mit Holz aus dem eigenen Wald. Die Brennstoffkosten bestehen also zum Großteil aus der eigenen Arbeit. Warum man sich für einen Kombikessel entschieden hat? „Holz haben wir selbst und für eine Hackschnitzelheizung wären große bauliche Maßnahmen notwendig gewesen“. Der Komfort ist mit der neuen Heizung ebenfalls gestiegen: „Früher musste man alle drei Stunden einheizen, jetzt reicht es einmal am Tag“, so Herr Pammer. Außerdem könne man jederzeit auf die automatische Beschickung mit Pellets umstellen. Der Brennstoffverbrauch ist seit der Umstellung nur mehr circa halb so groß. Fazit von Herrn Pammer: „Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt!“
