Motivation für Fahrradfahren aus der Serie „Fahrrad im Alltag“

Motivation für Fahrradfahren aus der Serie „Fahrrad im Alltag“

Radfahren ist chic und wird wieder neu entdeckt. Aber trotz allem fehlt oft die richtige Motivation, es auch umzusetzen.

Radfahren Motivation
Radfahren Motivation

Was sind die größten Hindernisse, für Kurzstrecken „nicht“ das Rad zu wählen?

Ein großer Faktor ist die ZEIT! Wenn man allerdings ehrlich nachrechnet, die Zeit der Arbeitsstrecke inkl. der Fahrt z.B. zu einem Fitnesscenter, so ergibt die Gesamtzeit eindeutig mehr, die Sie für Arbeitsweg inkl. Sport aufbringen. Sie gewinnen also mehr „Zeit,“ wenn gleich ein Alltagsweg durch Radfahren ersetzt wird.

Das Unfallrisiko wird manchmal auch als Hindernis gesehen, aber laut den Statistiken sind die Risiken minimal – vor allem im Vergleich zu den positiven Gesundheitseffekten, die das tägliche Radfahren mit sich bringt.

Wie findet man die richtige Motivation zum Radfahren?

Radfahren Motivation
Radfahren Motivation

Gute Gründe, um mit dem Radfahren zu beginnen:

  • Radeln ist alltagstauglich! Wir brauchen unsere Muskeln zum Radfahren und das ist gut so. Aber heutzutage wird nicht mehr Schweiß, Dreck oder Extremleistung mit dem Rad verbunden. Das Fahrrad ist zu einem wichtigen Transportmittel geworden und das sogar in schicker Alltagskleidung. Für Einkäufe oder den Kinder Transport kann auch ein Lastenrad ausgeliehen werden.
  • Radpendler sind glücklicher, dies wurde bei einer Studie herausgefunden. Denn die regelmäßige Bewegung inkl. dem Stressabbau, bewirken wahre Wunder. Bei einer Strecke von unter 5 km ist man innerhalb der Stadt sogar schneller und die lästige Parkplatzsuche fällt weg.
  • Die WHO empfiehlt rund 7 km tägliche Bewegung. Viele schaffen im Alltag gerade mal 600 Meter. Radfahren stärkt das Herz-Kreislaufsystem, steigert die Fitness und kräftigt die Muskeln und ist auch für Übergewichtige ideal. Mit dem Rad als Fortbewegungsmittel integriert man regelmäßige Bewegung einfach in den Alltag, so Sylvia Titze, Leiterin des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Graz.
  • Inkludiert ist auch das gute Gefühl, einen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten und dem Klimawandel entgegenzusteuern. Auch dem Geldbörserl kommt es zugute, wenn an die hohen Spritkosten gedacht wird.
  • Für mehr Freude: Viele Alltagsradler berichten vom positiven Gefühl, die Natur ganz besonders genießen zu können, den Alltag zu entschleunigen und so gutes für sich selbst, für die Seele tun zu können. Auch ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit ist oft zu spüren. Man weiß aus Studien, dass Radfahrer Umwege in Kauf nehmen, um länger im Grünen zu fahren. Und ab 20 Minuten lässt das Gehirn Stress und Sorgen hinter sich.
  • Auch Kinder sehen die Eltern als Vorbild, und so wird es auch für die Kleinen selbstverständlicher, das Rad zu nutzen. Vor allem Kinder bewegen sich seltener und somit ist es umso wichtiger, den Kindern die Möglichkeit zu bieten, ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen.
  • Radeln macht die Stadt hochwertiger! Mehr Radfahrer bedeutet auch weniger Straßenlärm, weniger CO² Ausstoß und macht das Leben und Einkaufen lebenswerter. Mehr Radfahrer bedeutet auch mehr Sicherheit.

Fazit: Kurze Alltagswege, die sowieso zurückgelegt werden, können auch mit dem Fahrrad gemeistert werden. Wie bereits einige Alltagsradler/innen berichten, spart man sich sogar Zeit: Denn, es braucht kein zusätzlicher Weg zum Fitnesscenter oder für ein Hobby aufgebracht werden. So wird der Arbeitsweg zum Ausgleich und Sport.

Mit der Mobilitätsserie „Fahrrad im Alltag“ forciert die Klima- und Energiemodellregion Wein- und Thermenregion Südoststeiermark den Radverkehr und somit eine klimafreundliche Mobilität in der Region.