Gendergesundheit aus der Serie „Bewusst gesund“

Gendergesundheit aus der Serie „Bewusst gesund“

Gendergesundheit Chancengleichheit
Gendergesundheit Chancengleichheit

Männer und Frauen unterscheiden sich in ihren Gesundheitsrisiken, ihrem Gesundheitsverhalten wie auch in den Krankheitsverläufen und in der unterschiedlichen Lebenserwartung stark voneinander. „Gender“ bezeichnet nicht nur das biologische, sondern auch das soziale Geschlecht. Mit ungefähr 83,7 Jahren weisen Frauen eine um 5 Jahre längere Lebenserwartung als Männer auf. Der internationale Tag der Frauengesundheit am 28. Mai und am 19. November Tag der Männergesundheit zeigen die Wichtigkeit des Themas „Gendergesundheit“ auf. 

Im Alter von 15 bis 35 haben die Männer eine doppelt so hohe Sterblichkeit, als Frauen. Vor allem Verletzungen, Vergiftungen und Unfälle spielen in diesem Alter eine große Rolle. Weiters zeigte sich auch, dass sich Männer ungesünder ernähren, sich jedoch mehr bewegen. Vor allem von Depressionen und chronischen Krankheiten sind Frauen häufiger betroffen, und Männer wiederum eher bei Suizid. Frauen zwischen 15 und 29 Jahren sowie ab 60 Jahren beurteilen ihre Lebensqualität schlechter als gleichaltrige Männer.

Männer in Österreich ab 15 Jahren sind häufiger übergewichtig oder adipös als Frauen. 30- bis 59-jährige Männer sind öfter von Bluthochdruck betroffen als gleichaltrige Frauen. Sie essen seltener täglich Obst und Gemüse (26 % vs. 44 %), rauchen häufiger täglich (27 % vs. 22 %) und pflegen einen regelmäßigeren und problematischeren Alkoholkonsum. Frauen erfüllen in Österreich hingegen seltener die österreichischen Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung.

Das Ziel der Gendergesundheit lautet: Chancengleichheit

Gendergesundheit
Gendergesundheit

 

Materielle Güter, Wohnen, soziales Umfeld, Bildung, Verhaltung, psychische und biologische Faktoren wirken sich auf die Verfassung unserer Gesundheit aus. Diese Aspekte sind abhängig vom Geschlecht, wie auch vom sozialen Status. Auch in der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) sollte der Gendergesundheitsaspekt Berücksichtigung finden, um Frauen und Männer gerechte Chancen für mehr Gesundheit einzuräumen.

 

 

Quellen:
goeg.at
Sozialministerium.at
Gesundheit.gv.at
Gesundheitsziele Österreich

Mit der Serie „Bewusst gesund“ startet die „Klima- und Energiemodellregion „Wein- und Thermenregion Südoststeiermark“ eine Initiative zur Forcierung gesunder Ernährung, körperlicher Fitness und Regionalität!