Förderansuchen Heizungsoptimierung (Hackgut & Pellets)

Förderansuchen Heizungsoptimierung (Hackgut & Pellets)

Das Land Steiermark (Steirischer Umweltlandesfonds) fördert neue Pellets- und Hackschnitzelheizungen. Bei einer Ersterrichtung oder Heizungserneuerung kommt die Grundförderung zu tragen, bei einem Umstieg die Kesseltauschförderung.

Förderwerber

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohnbauträger, Betreiber von Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen und öffentlichen Sportanlagen, Vereine, Gemeinden sowie Kleinstunternehmen.

Fördervoraussetzungen

  • Die Heizung darf zum Zeitpunkt der Registrierung noch nicht errichtet sein.
  • Ist die Heizung Teil eines landwirtschaftlichen Betriebes, darf kein Anspruch auf eine Förderung von der Landwirtschaftskammer bestehen. Bei Hackschnitzelheizungen ist ein entsprechendes Ablehnungsschreiben der Landwirtschaftskammer vorzulegen.
  • Das zu versorgende Objekt darf nicht an der Trasse eines bestehenden Fernwärmenetzes aus erneuerbaren Energieträgern liegen.
  • Die Heizung darf die Emissions-Grenzwerte, welche in der Förderrichtlinie definiert sind, nicht überschreiten.
  • Die Leistung des Kessels darf die Gebäudeheizlast um nicht mehr als 50 % überschreiten. Andernfalls ist ein ausreichend bemessener Leistungsspeicher vorzusehen.
  • Die Altanlage muss bei einem Kesseltausch nachweislich außer Betrieb genommen werden.
  • Bei einer Erneuerung/einem Umstieg muss der alte Kessel ein Baujahr bis einschließlich 2010 aufweisen.
  • Werden Pumpen neu eingebaut oder getauscht, ist bei Stahlrohren ein Magnetabscheider vorzusehen.
  • Neue Pumpen dürfen einen Energieeffizienzindex (EEI) von max. 0,2 aufweisen.
  • Bei Neubauten ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen.
  • Verbindungsleitungen im Heizraum müssen gedämmt sein.
  • Im Großraum Graz sind erhöhte Staubemissionen einzuhalten.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

  • Die Stufe 1 umfasst die Registrierung. Im Zuge dessen ist ein Registrierungsformular auszufüllen und per E-Mail oder mit der Post an das Land Stmk. zu senden. Mit dieser Registrierung sind die Fördermittel für Sie reserviert. Der Förderungsantrag wird mit der zugeteilten Registrierungsnummer per Postweg an Sie übermittelt.
  • Nach Errichtung der Anlage kann im Rahmen der Stufe 2 (Förderungsantrag) innerhalb einer Frist von 9 Monaten ab Zuteilung der Registrierungsnummer die Förderungsauszahlung beantragt werden. Dazu sind folgende Unterlagen vorzulegen:
    • ausgefüllter Förderungsantrag
    • Abnahmeprotokoll
    • Rechnungen und Zahlungsbestätigungen
    • Heizlastberechnung
    • Fotos der Anlage
    • Ablehnungsschreiben der Landwirtschaftskammer
    • Bestätigung der regionalen Fernwärmenetzbetreiber

Geltungszeitraum

Die Förderaktion gilt von 1. Jänner 2018 bis 31. Dezember 2019.

Förderhöhe

  • Grundförderung: max. € 2.400
  • Kesseltauschförderung:
    • Umstieg von Öl/Kohle: max. € 3.600
    • Umstieg von Stückholz: max. € 2.700
    • Umstieg von Gas: € 2.400 (Ausnahme Großraum Graz)

Die Förderung ist mit 25 % der Investitionskosten begrenzt.

Zuschläge

  • € 1.075 für die Installation eines Pufferspeichers mit Frischwassermodul in Kombination mit einer geförderten Solaranlage
  • € 200 für den Einbau eines Frischwassermoduls allein
  • € 200 für einen hydraulischen Abgleich bei Bestandsgebäuden
  • max. 400 Euro für Sanierungsmaßnahmen am Heizsystem (z.B. Dämmung der Verteilleitungen, Erneuerung der Regelung, der Ventile)
  • € 85 für den Tausch von Pumpen mit einem Energieeffizienzindex von max. 0,2
  • € 1.000 für die Ausführung als Blockheizkraftwerk
  • € 500 für die Ausführung mit Kondensationswärmetauscher (Brennwerttechnik)
  • € 500 für die Ausführung als hybride Biomasseheizung mit einer Wärmepumpe

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