Förderansuchen Solaranlagen

Das Land Steiermark (Steirischer Umweltlandesfonds) fördert die Errichtung und Erweiterung thermischer Solaranlagen und Hybridkollektoren.

Förderwerber

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohnbauträger, Betreiber von Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen und öffentlichen Sportanlagen, Vereine, Gemeinden sowie Kleinstunternehmen.

Fördervoraussetzungen

  • Die Anlage darf zum Zeitpunkt der Registrierung noch nicht errichtet sein.
  • Die Anlage muss von einem hierzu befugten Unternehmen errichtet werden.
  • Ein Wärmemengenzähler oder eine Wärmemengenbilanzierung muss installiert werden.
  • Es dürfen ausschließlich neue (nicht gebrauchte) Anlagenteile verwendet werden.
  • Ein ergänzender Zuschuss muss durch die jeweils zuständige Gemeinde gewährt werden.
  • Die Anlage darf nicht zusätzlich im Rahmen der Sanierungsförderung (kleine Sanierung, umfassende energetische Sanierung) vom Land Steiermark gefördert werden.
  • Die Solarkollektoren müssen das Austria Solar-Gütesiegel oder zumindest eine Produktzertifizierung nach Solar Keymark aufweisen.
  • Werden Pumpen neu eingebaut oder getauscht, ist bei Stahlrohren ein Magnetabscheider vorzusehen.
  • Neue Pumpen dürfen einen Energieeffizienzindex (EEI) von max. 0,2 aufweisen.
  • Verbindungsleitungen im Heizraum müssen gedämmt sein.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

  • Die Stufe 1 umfasst die Registrierung. Im Zuge dessen ist ein Registrierungsformular auszufüllen und per E-Mail oder mit der Post an das Land Stmk. zu senden. Mit dieser Registrierung sind die Fördermittel für Sie reserviert. Der Förderungsantrag wird mit der zugeteilten Registrierungsnummer per Postweg an Sie übermittelt.
  • Nach Errichtung der Anlage kann im Rahmen der Stufe 2 (Förderungsantrag) innerhalb einer Frist von 9 Monaten ab Zuteilung der Registrierungsnummer die Förderungsauszahlung beantragt werden. Dazu sind folgende Unterlagen vorzulegen:
    • ausgefüllter Förderungsantrag
    • ausgefülltes Bestätigungsformular (Bestätigung der Gemeinde und vom Installateur)
    • Abnahmeprotokoll
    • Rechnungen und Zahlungsbestätigungen in Kopie
    • Fotos der Anlage
    • ggf. Protokoll „Hydraulischer Abgleich“ gemäß Anhang 2 (Muster) der Richtlinie
    • ggf. Berechnung vom solaren Deckungsgrad

Geltungszeitraum

Die Förderaktion gilt von 1. Jänner 2018 bis 31. Dezember 2019.

Förderhöhe

  • Fördersätze
    • bis 10 m²: € 150/m²
    • für jeden weiteren m²: € 100/m²

Die Förderung ist mit 25 % der Investitionskosten begrenzt.

  • Förderobergrenzen
    • Solaranlage ohne Heizungseinbindung: max. € 2.000
    • Solaranlage mit Heizungseinbindung: € 3.000
    • Solaranlage mit Heizungseinbindung mit Nachweis für den solaren Deckungsgrad > 30 % (Neubau) bzw. > 20 % (Bestand): keine Förderobergrenze

Zuschläge

  • € 1.075 für die Installation eines Pufferspeichers mit Frischwassermodul in Kombination mit einer geförderten Holzheizung oder Wärmepumpe
  • € 200 für den Einbau eines Frischwassermoduls allein
  • € 500 für die Installation eines Pufferspeichers bei Heizungseinbindung
  • € 200 für einen hydraulischen Abgleich bei Bestandsgebäuden und Heizungseinbindung
  • max. 400 Euro für Sanierungsmaßnahmen am Heizsystem (z.B. Dämmung der Verteilleitungen, Erneuerung der Regelung, der Ventile)
  • € 85 für den Tausch von Pumpen mit einem Energieeffizienzindex von max. 0,2

Download und weitere Informationen

Für weitere Informationen kontaktieren Sie:

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