

Am 25.11.2009 wurde zum zweiten Mal die Auszeichnung „Österreichs Klimaschutzgemeinde 2009″ durch Umweltminister Niki Berlakovich, Verbund Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber und Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer im Wiener Konzerthaus verliehen.
Die Gemeinde Raabau durfte sich mit ihrem Projekt „Glühbirnenfreiheit für Raabau” zu einer der 10 prämierten Gemeinden zählen. Aus fast hundert Einreichungen aus ganz Österreich wurden die 10 herausragendsten Gemeinden von einer Jury bewertet. Unterschieden wurde nach der Einwohnerzahl in drei Kategorien: unter 1500 Einwohner, 1500 bis 5000 Einwohner und über 5000 Einwohner.
Somit wurde Raabau in der Kategorie unter 1500 Einwohner mit dem dritten Platz ausgezeichnet und durfte stolz mit einem Preisgeld von € 2.000,– welches zweckgebunden eingesetzt werden muss, die Heimreise antreten.
Schnellentschlossene können noch um Förderung für die Errichtung von Ökostromanlagen in der Steiermark einreichen. Derzeit befinden sich die Ausschreibungen „Sonnenenergie” und „Feste Biomasse” in der Endphase. Gefördert werden Mehrinvestitionen und Studien bis zu 100%.
Einreichschluss ist der 4. Dezember 12.30 Uhr.
Folgende Maßnahmen sind förderbar:
- Investitionen zur Errichtung von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie
- Durchführung von Studien, Konzepten und Marketingmaßnahmen zur Entwicklung und Verbreitung von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern
Einreichstelle:
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung 17A - Energiewirtschaft und allgemeine technische Angelegenheiten
Stabsstelle Landesenergiebeauftragter
Burggasse 9 / II
A-8010 Graz
E-Mail: fa17a@stmk.gv.at
Am 16. November 2009 fand in den Seminarräumen des Impulszentrum Graz West die ECO Kompakt Veranstaltung zum Thema „Zukunftsmarkt Biogas - Trends und Chancen zum Zukunftsmarkt Biogas in Österreich und in Europa” statt.
Es wurden Zukunftsfaktoren wie „Neue Marktchancen”, „wettbewerbsfähigere Technologien” und „Effizienzsteigerung” von Best Practice Beispielen dargestellt.
So schilderte der Gastreferent Ing. Karl Puchas (NOEST-Kompetenzknoten Biogas) den 17 Teilnehmern mögliche Technologien für die Zukunft und internationale Vergleiche im Bereich der Ökostromtarife.
Die Referenten Herr Dr. Somitsch der Fa. IPUS GmbH und Herr Wölkart der CTB Automation GmbH erklärten, wie sie mit ihren innovativen Produkten am Biogasmarkt bestehen und setzten Gedankenanregungen für weitere Entwicklungen in Bereich Anlagenoptimierung und Anlagenautomatisierung.
weitere INFOs unter http://www.eco.at/cms/421/6437/
Das dritte Projekt zur Gewinnung von Biogas aus Wiesengras ist mit der Gründung der „Graskraft Bergheim” im Salzburger Flachgau geboren. Das Gemeinschaftsprojekt von Energiewerkstatt, Graskraft Reitbach, Salzburg AG und Land Salzburg wird einen regionalen Treibstoff mit Zukunft erzeugen.
Besonders für landwirtschaftliche Betriebe, die im Nebenerwerb geführt werden, ergeben sich deutliche Vorteile: Die Bewirtschaftung kann je nach technischen und zeitlichen Ressourcen überbetrieblich durchgeführt werden.
Rückfragen:
Peter Stiegler, Energiewerkstatt, A-5211 Friedburg, Tel.: +43 7746 28212-14,
E-mail: peter.stiegler@energiewerkstatt.org
Der Klimafonds fördert gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen in Fertighäusern!
Ab 1. Dezember 2009 werden € 1 Mio. für Sonnenstrom-Anlagen zur Verfügung gestellt!
Weitere Infos unter » www.klimafonds.gv.at
Sie ziehen einfach an einer Leine um das Fenster in Kippstellung zu bringen. Das wars. Die dürfen das gekippte Fenster vergessen, weil es sich von selbst wieder schließt und verriegelt.
Frische Luft und wohlige Wärme sind damit auch in der kalten Jahreszeit kein Wiederspruch mehr.
Das System braucht weder Strom noch Batterie und ist absolut leise und wartungsfrei. Die Öffnungszeit kann zwischen 5 Min. und 5 Std. ebenso stufenlos eingestellt werden, wie die Schließkraft über den Schließ-Schwung. Eine eigene Verriegelung hält das Fenster fest zu. Diese Art zu kippen geht nicht nur schneller und bequemer als den Griff zu drehen, sie ermöglicht auch Kindern und älteren Menschen das Lüften. Der Schließmechanismus kann leicht deaktiviert werden.
Viele Menschen lüften ihre Wohnräume zu wenig - die Folge sind Gerüche und Schimmelpilze - oder die Fenster sind meistens nur gekippt (häufig vergessen). WINFLIP hilft Energie und Geld zu sparen und auch die Einbruchgefahr zu minimieren. WINFLIP gibt es ab 2010 auch vollintegriert vom Fensterhersteller und ist auch für alle gängigen Kippfenster nachrüstbar.
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weitere Infos unter www.WINFLIP.at
Das UFH, Marktführer unter den Dienstleistern für die Sammlung, Entsorgung und Verwertung von Elektroaltgeräten, startet heute mit Unterstützung des Lebensministeriums die Kühlschranktausch-Aktion UFH Trennungsprämie.
Mit der Initiative fördert das Unternehmen den Austausch alter Kühl- und Gefriergeräte gegen energiesparende A++ Geräte aller Hersteller.
Rückwirkend mit 1. September 2009 erhalten KonsumentInnen für den Kauf eines neuen Modells der höchsten Energieeffizienzklasse und bei gleichzeitiger Rückgabe eines Altgerätes eine einmalige Prämie von 50 Euro (für Geräte bis 90 cm Höhe) bzw. 100 Euro (für Geräte über 90 cm Höhe und Kühltruhen). Die Aktionsdauer ist bis Jahresende vorgesehen, letztlich aber nur so lange, bis das verfügbare Förderbudget von 2,5 Millionen Euro ausgeschöpft ist.
Im Mittelpunkt der UFH Trennungsprämie steht, die heimischen KonsumentInnen dazu zu bewegen, energiesparende A++ Kühl- und Gefriergeräte zu kaufen und alte Stromfresser aus dem Verkehr zu ziehen. Damit leistet die Trennungsprämie nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, sondern kurbelt auch die Wirtschaft an.
» www.ufh.at
» www.trennungspraemie.at

Am 4. November 2009 konnte der 4. ÖWAV- Ausbildungskurs für das „Betriebspersonal von Biogasanlagen“ gemäß ÖWAV- Regelblatt 516 abgeschlossen und 24 Teilnehmern nach erfolgreich abgelegter Prüfung ein Abschlusszeugnis überreicht werden! Bereits das 4. Mal wurde die Ausbildung durch die Lokale Energieagentur – LEA GmbH inhaltlich gestaltet und in der Energieregion Oststeiermark organisiert, Veranstalter war der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV). Mit dem ÖWAV-Regelblatt 516 wird versucht, einen österreichweiten Standard für die Ausbildung des Betriebspersonals von Biogasanlagen in Bezug auf den Nachweis der fachlichen Kenntnis zu schaffen. Die Ausbildung wurde in zwei Blöcken von 19.- 22. Oktober und von 2.- 4. November 2009 in Gleisdorf unter der Leitung von Ing. Karl Puchas, Lokale Energieagentur – LEA GmbH, abgehalten.
Neben dem 1 x 1 von Biogasanlagen und Basisinformationen zum Thema wurde über die rechtlichen Grundlagen, die Mikrobiologie, die Prozesskontrolle, den An- und Abfahrbetrieb, die Stoffflussberechnung einer Anlage sowie auch über die technische Ausrüstung - Dokumentation, Betrieb, Wartung, Instandhaltung referiert. Zum Schluss wurde auch noch der ArbeitnehmerInnenschutz schwerpunktmäßig behandelt.
Wie diese Theorie in der Praxis umgesetzt werden kann, konnte man sich bei den beiden Exkursion zu den Biogasanlagen St. Stefan im Rosental und Biogasanlage Tauschmann in Hainersdorf ansehen.
Abgeschlossen wurde der Ausbildungskurs mit einer schriftlichen Prüfung und einer mündlichen Befragung. Die Zeugnisübergabe wurde von der Prüfungskommission, Dr.
Mag. Ingrid Winter (FA 19D, Land Steiermark), Dipl. Ing. Adolf Gaich (Technischer
Sachverständiger Land Steiermark a.D.) und Ing. Karl Puchas (LEA GmbH)
durchgeführt.