Der bayrische Anlagenbauer BME errichtete kürzlich in Kenia eine Biogas Kleinstanlage (10 kWel). Die Biogasanlage mit einem Fermentervolumen von 25m³ wird mit Schlachtabfällen betrieben. Der erzeugte elektrische Strom wird im Schlachthof benötigt und trägt zur Sicherung der Stromversorgung im Betrieb bei. Für westeuropäische Verhältnisse ist es undenkbar eine Biogasanlage mit dieser primitiven Anlagentechnik zu errichten und ist mit unserem “Stand der Technik” nicht zu vergleichen.
Brauchen wir in Österreich Biogas Kleinstanlagen? Ich meine ja! Es müssen nur noch Systeme entwickelt werden, welche unseren technischen Anforderungen entsprechen und wirtschaftlich betreibbar sind.
» Bericht Biogas Kleinstanlage für Afrika
Ein Leitfaden der LTG für Bürgermeister, Ortsvorsteher, Gemeinderäte und Außenbeleuchtungs-Verantwortliche in Städten und Gemeinden.
Gute öffentliche Beleuchtung setzt gestalterische Akzente, gibt Sicherheit und erhöht die Lebensqualität der Menschen. Um auch dem Umwelt- und Klimaschutz zu genügen - ein Ziel nachhaltiger Kommunalpolitik - ist es notwendig, ein klares Konzept für die öffentliche Beleuchtung zu erstellen und umzusetzen. Nur so lassen sich Ökologie und Ökonomie auf lange Sicht vereinen.
Seit März 2009 ist die neue europäische Ökodesign-Verordnung Nr. 245/2009 in Kraft. Dabei handelt es sich um eine Umsetzungsmaßnahme der als Ökodesign-Richtlinie bekannten „2005/32/EC Energy using Products Directive (EuP)”. Sie enthält Energieeffizienz-Anforderungen an Lampen, Vorschaltgeräte und Leuchten für die Straßenbeleuchtung. Diese gesetzlich verbindlichen Maßnahmen zwingen die Kommunen zu weit reichenden Entscheidungen und können den öffentlichen Haushalt erheblich belasten.
Das Ziel
Dieser Leitfaden soll Hilfestellung zur Erfüllung der gesetzlich verpflichtenden Umsetzungsrichtlinien der EU für Außenbeleuchtungsanlagen bieten. Er soll zeigen, wie auf technisch optimierte, langlebige Leuchten und Lampen umgerüstet werden kann - bei gleichzeitigem Ausnützen der vorhandenen Einsparpotenziale wie z.B. durch Verringerung des Materialverbrauchs oder durch wirtschaftlicheren Betrieb der Anlagen. Die in diesem Leitfaden enthaltenen Empfehlungen und Entscheidungshilfen sind Ergänzungen zum Handbuch „Licht im öffentlichen Raum” der LTG, Arbeitskreis Öffentliche Beleuchtung.
CO2-Emissionen reduzieren
Der Beschluss der Maßnahmen hatte ein klares Ziel: die Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch Effizienzsteigerung von Beleuchtungsanlagen. Anstelle eines Anwachsens des Elektroenergieverbrauchs von den im Jahr 2005 benötigten 200 TWh auf 260 TWh im Jahr 2020, sollen jährlich ca. 7 TWh eingespart werden, was einer jährlichen Reduzierung des CO2 -Ausstoßes von ca. 3,5 Mio t entspricht.
Die damit verbundene gleichzeitige Verbesserung der Beleuchtung durch Einsatz innovativer Beleuchtungssysteme stellt einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Energieressourcen dar.
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Mit der Ökodesign-Verordnung Nr. 245/2009 sind auch kommunale Betreiber von Beleuchtungsanlagen gefordert, die neuen, strengeren Effizienzrichtlinien zu erfüllen. Wer heute bereits weitsichtig plant – z.B. bei Neuanschaffungen, Erneuerungen und der Servicierung – spart in Zukunft nicht nur wertvolle Energie, sondern auch bares Geld. Das Wichtigste rund um energieeffiziente Beleuchtung finden Sie in einem Leitfaden der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs.
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